Das sozial –integrative Konzept
für die Schule und Vereine
Sie können alle hier auf den Seiten aufgeführte Angebote, mit einem SKTK -Training verbinden!
SKTK
ist ein neu entwickeltes Konzept, dass auf verschiedenen
praxiserprobten Konzepten und wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert.
Hier kommt moderne Pädagogik, Psychologie, Medizin und Soziologie
zusammen.
Es ist zunächst für
die Arbeit in Vereinen entwickelt worden und wurde nun für die
Grundschulpädagogik nochmals weiterentwickelt. Es soll auch auf
weiterführende Schulen und Sonderpädagogik ausgeweitet werden und weiter
hin im ehrenamtlichen Bereich Anwendung finden.
• Das SKTK Konzept wurde speziell für die Arbeit mit Kindern in Vereinen, Schulen, und anderen sozialen Einrichtungen entwickelt.
• Die Arbeit basiert auf grundlegenden sozialen Wertmaßstäben und ist sowohl Persönlichkeits- fördernd als auch sozialintegrativ und gewaltpräventiv.
• Das Konzept berücksichtigt und nutzt die natürlichen Entwicklungen der Kinder, nach entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten.
• Das SKTK ist ein 5 Phasen Model, dessen Inhalte aufeinander aufgebaut werden. Es kann aber auch als Modulsystem Anwendung finden.
• Das Konzept funktioniert nach den Prinzipien der positiven Verstärkung, des „Learning –by –Doing Effekts“ und „Das Konzept der Selbstkontrolle“.
•
Die vermittelten Inhalte reichen vom Umgang mit Emotionen, über das
erlernen der Impulskontrolle bis zum ausdrücken von Gefühlen und zum
selbstständigen Lösen von Konflikten.
• Die Kinder werden ermutigt sich Hilfe zu suchen, wenn sie mit Situationen überfordert sind oder soziale Ausgrenzung erfahren.
• Unterstützt werden diese Prozesse mit sozialintegrativen Spielen, Rollenspiele und sozialorientierte Projekte.
• Verschiedene Methoden zur Anbahnung von Teamarbeit und gemeinschaftliches Verhalten finden hier Anwendung.
• Das Konzept ist ganzheitlich zu verstehen, es bezieht alle Personen mit ein, die an der Entwicklung der Kinder beteiligt sind. Insbesondere Eltern, Lehrer oder auch Gruppenleiter bei sozialen Einrichtungen und Vereinen.
• Ein
Trainer hilft dabei, die genannten Inhalte im Alltag umzusetzen und
steht der Einrichtung mit Rat und Tat zur Seite. Nach spätestens einem
Jahr, sollte sich der Trainer zurückziehen und die Einrichtung in der
Lage sein, selbstständig die Inhalte Umzusetzen.
Die Trainer stehen der Einrichtungen natürlich auch weiterhin zur Verfügung.
SKTK – Die Ziele:
• Das grundlegende Ziel des SKTK besteht darin, soziale Kompetenzen zu vermitteln und diese in den Alltag zu integrieren.
• Gruppen zu tragfähigen Teams zu entwickeln, in denen soziale Unterschiede, Herkunft und persönliche schwächen akzeptiert werden und es zu keiner sozialen Ausgrenzung kommt.
• Es sorgt für eine entspannte Grundatmosphäre, sengt die Gewaltbereitschaft und fördert eine gesunde physische und psychische Entwicklung.
• Es erhöht die Hemmschwelle für Mobbing und Gewalt.
Wir suchen Grundschulen für die Entwicklung unseres Konzeptes. Die offen sind sich auf neue Inhalte einzulassen.
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ihr Interesse geweckt wurde und sie mehr über die Arbeit wissen wollen,
oder sie die Arbeit in ihrer Schule installieren möchten, führen wir
gerne eine Infoveranstaltung durch.
Gerne schicken wir ihnen auch mehr Informationen zu.
Es können auch verschiedene Elemente des Konzeptes als Module für Ihre Schule genutzt werden.
Ihre
Schule profitiert von einer ganzen Palette an Angeboten, die sie frei
nutzen können. Ob Ausfüge, AGs, Schulprojekte oder Klassenfahrt. Wir
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SKTK für Ihren Verein:
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Sportverein oder soziale Gruppen.
Lesen sie hier einen Auszug aus unserem Programm!
Soziales – Kompetenz – Training für Kinder
Über das Konzept
SKTK ist ein Konzept, dass auf verschiedenen praxiserprobten Konzepten neuesten Studien und wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Hier kommen moderne Pädagogik, Psychologie, Medizin, Soziologie und andere Wissenschaften zusammen. Es ist zunächst für die Grundschulpädagogik entwickelt worden. Soll aber auf weiterführende Schulen und Sonderpädagogik ausgeweitet werden und auch ehrenamtlich Anwendung finden.
- Das SKTK Konzept wurde speziell für die Arbeit mit Kindern an Schulen, in Vereinen und anderen sozialen Einrichtungen entwickelt.
- Die Arbeit basiert auf grundlegenden sozialen Wertmaßstäben und ist sowohl Persönlichkeits- fördernd als auch sozialintegrativ und gewaltpräventiv.
- Das Konzept berücksichtigt und nutzt die natürlichen Entwicklungen der Kinder, nach entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten.
- Das SKTK ist ein 5 Phasen Model, dessen Inhalte aufeinander aufgebaut werden. Es kann aber auch als Modulsystem Anwendung finden.
- Das Konzept funktioniert nach den Prinzipien der „positiven Verstärkung“,
des „learning –by –Doing Effekts“ und das „Konzept der Selbstkontrolle“.
- Die vermittelten Inhalte reichen vom Umgang mit Emotionen, über das erlernen der Impulskontrolle bis zum ausdrücken von Gefühlen und zum selbstständigen Lösen von Konflikten.
- Die Kinder werden ermutigt sich Hilfe zu suchen, wenn sie mit Situationen überfordert sind oder soziale Ausgrenzung erfahren.
- Unterstützt werden diese Prozesse von sozialintegrativen Spielen, Rollenspiele und sozialorientierte Projekte.
- Verschiedene Methoden zur Anbahnung von Teamarbeit und Gemeinschaftsgefühl finden hier Anwendung.
- Das Konzept ist ganzheitlich zu verstehen, es bezieht alle Personen mit ein, die an der Entwicklung der Kinder beteiligt sind. Insbesondere Eltern, Lehrer oder auch Gruppenleiter bei sozialen Einrichtungen und Vereinen.
- Ein Trainer hilft dabei, die genannten Inhalte im Alltag umzusetzen und steht der Einrichtung mit Rat und Tat zur Seite.
SKTK – Die Ziele:
- Das grundlegende Ziel des SKTK besteht darin, soziale Kompetenzen zu vermitteln und diese in den Alltag zu integrieren.
- Gruppen zu tragfähigen Teams zu entwickeln, in denen soziale Unterschiede, Herkunft und persönliche schwächen akzeptiert werden und es zu keiner sozialen Ausgrenzung kommt.
- Es sorgt für eine entspannte Grundatmosphäre, sengt die Gewaltbereitschaft und fördert eine gesunde physische und psychische Entwicklung.
- Es erhöht die Hemmschwelle für Mobbing und Gewalt.
Die drei Grundlagen fürs SKTK –Konzept:
Hier kommen moderne Pädagogik, Psychologie, Medizin, Soziologie und weitere Wissenschaften zusammen. Berücksichtigt wird im Besonderen die Entwicklungspsychologie, sozial –kognitive Ansätze und sozialpsychologische Ansätze. Unter Auswertung verschiedener wissenschaftlicher Studien will dieses Konzept entlarvte, veränderbare, teilweise von der Gesellschaft verursachte Schwachstellen in der sozialen Entwicklung entgegenwirken. In diesem Konzept kommen verschiedene verhaltenspädagogische und verhaltenspsychologische Verfahren und Methoden zum tragen.
1. SKT – soziales – Kompetenz – Training
Dieses Konzept findet schon lange Anwendung in den unterschiedlichsten sozialen Gruppen. Entwickelt für die Arbeit mit schwererziehbaren Jugendlichen, wurde es überwiegend in Heimen und in der Kinder –u. Jugendpsychiatrie, sowie der Sonderpädagogik eingesetzt um soziale Verhaltensweisen Praxisnah anzubahnen.
In neuester Zeit findet dieses Konzept auch immer mehr Anklang an unseren Schulen. Die Programme sind grundständig und in einem kognitiven – lerntheoretischen Ansatz begründet. Zur Ausgestaltung eines sozialen Kompetenztrainings für Schüler ist entscheidend, dass die lern – und entwicklungspsychologischen Voraussetzungen und Besonderheiten der Kinder auf allen Ebenen berücksichtigt und angesprochen werden.
Die gewählten Inhalte sollten für Kinder kognitiv erfassbar sein und gleichzeitig die Inhalte für ältere Schüler nicht zu kindlich, sondern alters angemessen gehalten werden.
Im SKT werden die Bausteine für ein soziales Gruppenverhalten gelegt. Neben der persönlichen Entwicklung im sozio- emotionalen Bereich, ist hier der Schwerpunkt auf das Miteinander gerichtet. Aus Ich, wird Du, und Wir!
2. Learning – by – Doing Effekt:
Der Begriff “Learning – by – Doing” wird meistens mit der Pfadfinderarbeit in Zusammenhang gebracht. Ist es doch eine der grundlegenden Methoden zur Vermittlung von Wissen und handwerklichem Geschick in der Pfadfinderarbeit. Der Begriff, im deutschen „Lernen durch Handeln“ ist von seinem Ursprung und Grundgedanken mit dem sozialen Lernen und Handeln verbunden. Hier geht es nicht nur um die Vermittlung von kognitivem und praktischem Wissen. Es geht um die Vermittlung von sozialen, kognitiven und praktischen Fähigkeiten, die eine positive persönliche Entwicklung und ein gesundes Selbstwertgefühl bewirkt. Dadurch, dass sich Kinder durch ausprobieren ihrer Fähigkeiten bewusst werden. Dieser Effekt wird so durch keine andere pädagogische Methode erzielt.
Der Learning – by – Doing Effekt, wird in diesem Konzept als positiver verstärkter für soziales lernen genutzt. Ein gesundes Selbstbewusstsein wirkt der Gewalt entgegen.
3. Das Konzept der Selbstkontrolle:
Die Selbstkontrolle besitzt jeder Mensch, mit einsetzen von kognitiven Lernprozessen. Kein Mensch ist seinem eigenen Willen und Handeln bedingungslos ausgesetzt. Mit beginn der kognitiven Lernprozesse entwickelt sich auch die Selbstkontrolle.
Diese Kontrollmechanismen werden nach den Erfahrungen und Wahrnehmungen der Kinder ausgebildet. Die Kinder entwickeln ihr eigenes Wertesystem nach ihren Erfahrungen und handeln danach. Da sich jedoch die Umwelt ständig verändert, kann der einzelne kaum endgültige Kontrolle erreichen. Die Fähigkeiten, die Kontrolle ermöglichen, müssen ständig trainiert werden. Die Kinder lernen aktiv durch erleben, z.B. in Rollenspielen ihre Handlungen zu Kontrollieren, den eigenen Körper und Impulse Wahrzunehmen, wodurch sich eine gesunde Selbstkontrolle entwickeln kann.
Zur gesunden Selbstkontrollbildung gehört: Wahrnehmung, Wahrnehmungsverarbeitung, richtige Interpretation von Wahrnehmungsreizen, (gemeinschaftliche verbindliche Werte, Regeln, Normen), positive Vorbilder, lernen der Impulskontrolle.
Die Prinzipien des SKTK:
1. Wertschätzung der eigenen Persönlichkeit
Schlagworte: Selbstbild, Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl, stärken und schwächen annehmen, Das eigene Potential erkennen und steigern, schwächen akzeptieren lernen,
2. Wertschätzung des anderen
Schlagworte: Empathieausbildung, den anderen als gleichwertigen Menschen sehen, Ausbildung von Kommunikation, hören, helfen, Mitgefühl, Freundschaft, einander annehmen,
3. Wertschätzung der Gruppe
Schlagworte: Sich als Teil einer Gruppe Wahrnehmen, sich an gemeinsame Werte und Regeln halten, Verbindlichkeit, einsetzten der eigenen Stärken für die Gruppe.
4. Verbindliches Einsetzen von Regeln
Schlagworte: Gemeinsame Regeln und Werte sind die Grundlage für soziales Handeln, Regeln als Notwendigkeit verstehen, Regeln schaffen Sicherheit und den Rahmen in dem sich Kinder unbeschwert bewegen können.
5. Verantwortung für eigenes Handeln lernen
Dass Fehlverhalten bestimmte Auswirkungen haben (ein Kind ist traurig, etwas wurde kaputt gemacht, Regelverletzungen), Konsequenzen für Fehlverhalten erörtern, Reflektion des eigenen Verhaltens, Entschuldigen, Wieder gut machen, Dinge ersetzen, Streit schlichten.
SKTK - Das Phasenmodell:
Vor den Phasen:
Grundlegend ist hier anzumerken,
dass dieses Konzept am besten funktioniert, wenn alle Eltern, Lehrer und
Betreuer konsequent an einem Strang ziehen. Im Lehrerkollegium sollte deswegen
über die Durchführung eines SKTK –Trainings Abgestimmt werden.
Anschließend erfolgt ein Elternplenum zur Information, um offene Fragen zu klären und auch hier die Eltern mit entscheiden zu lassen.
Das SKTK ist in 5 Phasen aufgeteilt wobei es keine Zeitlimits der Phasen gibt und von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich sein kann. Jede Phase sollte komplett abgeschlossen sein bevor eine nächste Phase eingeleitet wird.
Die Herausforderung besteht darin, dass bestimmte Umdenkprozesse voraus gehen müssen.
Phase 1: Einbeziehen der Eltern, Lehrer, und Betreuer
Die Erste Phase ist eine Vorbereitung der Eltern, Betreuer, und Lehrer.
Hier erfolg eine Einführung in das Konzept. Alle Beteiligten bekommen die Chance selbst zu erfahren was mit den Kindern gelernt wird.
Die Pädagogischenmitarbeiter werden im Zuge der ersten Phase enger zusammenrücken und Prinzipien selbst im Kollegium umsetzten. Erst wenn eine Einheit geschaffen ist, zwischen Allen beteiligten beginnt die nächste Phase. Hierzu erhalten sie wichtige Richtlinien für den Unterricht.
Abweichung kann sein: Das in Einzelfällen Parallel zur ersten Phase schon mit der zweiten Phase begonnen wird.
Phase 2: Installieren der Grundkompetenzen
In dieser, für das Konzept sensiblen Phase, werden die Grundlegenden sozialen Kompetenzen vermittelt. Vorgesehen ist eine Schulstunde pro Woche für jede Klasse. Der SKTK – Trainer führt die Teilnehmer in dieser Phase. Die Inhalte jeder Stunde werden in den Unterricht integriert und so gefestigt. Hier beginnt die wichtigste Aufgabe der Lehrer, für das Konzept. Hierzu erhalten sie jede Woche Instruktionen, für den Unterricht. Auch die Eltern erhalten Informationen, die sie zuhause umsetzten sollten.
Schwerpunkt Inhalte: Eigen –u. Fremdwahrnehmung, Ausbilden kommunikativer Fähigkeiten, Ausdrücken von Emotionen und Gefühlen, Verstärkung positiver Eigenschaften, Ausbilden der Empathie, sich als Gruppe wahrnehmen.
Hier handelt es sich um einen intensiven kognitiven lern Prozess, der vor allem durch konsequentes einüben gewünschter Verhaltensweisen erreicht wird. Wobei negative Eigenschaften kaum Beachtung finden sollten.
Positives Verhalten Loben (belohnen)!
Negatives Verhalten Ignorieren! (Hier wird nicht das Kind ignoriert, sonder das verhalten!)
Die Methoden zum erreichen der Ziele weichen je nach Gruppe von einander ab. Auch kann es sein, dass eine Schulstunde pro Woche für eine Gruppe nicht ausreicht. Die Themen der jeweiligen Stunden ergeben sich bereits nach den ersten Stunden. Das Konzept arbeitet nicht stur nach Abharklisten, sondern nach Brennpunktthemen die für die Klasse relevant sind.
Phase 3: Festigen der sozialen Kompetenzen
Hier sollen sich nun die verinnerlichten sozialen Kompetenzen praktisch gefestigt werden. In dieser Phase sollen sich die Gruppen als Teamfähig erweisen. Dazu bekommen sie Aufgaben, die sie als Team lösen sollen. Die Kinder sollen ein noch stärkeres Wir-Gefühl entwickeln und positive Erfahrungen mitnehmen, auch soll das Projekt ein Erfolgserlebnis werden.
Wichtig! Die Kinder sollen gemeinsame Entscheidungen treffen und diese auch gemeinsam Umsetzten. Der Prozess wird natürlich von dem SKTK –Trainer begleitet.
Die wöchentlichen treffen bleiben bestehen, können in diesem Prozess, wenn es einem bestimmten Ziel dient, zusammengelegt werden.
Schwerpunkt Inhalte: Aus Ich wird Du und Wir, Vorteile der Teamarbeit, eigene Standpunkte vertreten, Kompromisse finden, üben der Kritikfähigkeit, verlieren können stärken für die Gruppe Nutzen.
Phase 4: Jeder für Jeden
In Phase 4 beginnt sich der SKTK –Trainer langsam zurück zuziehen. Jetzt sollte sich in den Gruppen eine entspannte Arbeitsatmosphäre eingestellt haben. Einzelne „Problem Fälle“ werden speziell behandelt und nach Ursachen geforscht.
Jetzt sollte das klassen leben Revolutioniert sein. Nun können neue Lernstrukturen geschaffen werden. Hier sind die Lehrer gefordert.
Die Kinder können einander Helfen und Lerngemeinschaften bilden. Zusammen in Kleingruppen Referate erarbeiten, sich helfen Noten zu verbessern. Sich gegenseitig aktiv unterstützen, Setzen sie leistungsstarke Schüler an Tische mit schwächeren.
Die Kinder sollten sich ihr Lernumfeld selbst gestallten können und mitspracherecht haben. Lehrer sollten die Kinder an Entscheidungen beteiligen lassen.
Schwerpunkt Inhalt: Das kann ich Gut, dass kann ich nicht, stärken und schwächen akzeptieren, Die Kinder setzten ihre stärken für andere ein und bekommen Hilfe von anderen für ihre schwächen.
Der SKTK –Trainer initiiert lern Ideen.
Phase 5: Übernahme von Verantwortung
Der SKTK – Trainer agiert nur noch auf Wunsch der Lehrer. Die Lehrer übernehmen die Verantwortung das Konzept weiter zu Führen. Sie bekommen dafür praktische Hilfen zur Hand. Denken sie daran, eine neue Klasse muss wiederum in der 2.Phase beginnen.
Auch die Kinder können bestimmte Verantwortungen und Aufgaben jetzt Übernehmen. Wichtig ist das die Kinder in allen Prozessen begleitet werden und das die Wertmassstäbe nicht aufgeweicht und weiter gefestigt werden.
Die Kinder sollten außerdem in der Lage sein, einen eventuell neuen Schüler bei sich aufzunehmen. Dabei achten sie drauf, den neuen Schüler anzukündigen damit sich die Klasse darauf vorbereiten kann. Thematisieren sie was es für einen neuen Schüler bedeutet, in eine fremde Klasse zu kommen. (Empathie wecken!)
Ein SKTK –Trainer steht ihnen weiterhin zur Verfügung, für Projekte, Kassenfahrten, AGs, oder Tagesangebote. Oder für bestimmte Fragen.
Wir empfehlen, wenn es möglich ist, dass 5 Phasenmodel durchzumachen. Wenn es, aus welchen Gründen auch immer nicht möglich sein sollte, kann das Modulsystem eine interessante alternative sein. Man sollte aber daran denken, dass die Module eine gewisse Wirkung auf die Kinder haben und diese nach Betreuung brauchen, auch wenn sie die positiven Wirkungen verstärken möchten. Wir geben natürlich Anregungen und nützliche hinweise zur Nachbearbeitung.
Mögliche Module:
Einrichtung einer SKTK –Gruppe:
Wenn Kinder immer wieder sozial auffällig werden, kann eine so genannte SKTK –Gruppe eingerichtet werden, in der diese Kinder einmal in der Woche, oder täglich erscheinen. Diese Kurse können eine Sinnvolle alternative zum klassischen Nachsitzen sein.
SKTK als interessante alternative AG
Im Vordergrund steht hier der erlebnispädagogische Aspekt. Hierfür kommen viele verschiedene AGs in Frage: z.B. (Theater, Gärtner, Naturforscher, Pfadfinder, und mehr). Wichtig für Zusatzprogramme, sie sollten sich vom Schulalltag abheben, interessant und attraktiv sein.
SKTK als Projektwoche:
Eine alternative zum Phasenmodel, auch eine Woche soziales –Training kann schon viel bewirken und einiges in Bewegung bringen. Die Inhalte sind natürlich die gleichen wie beim Phasenmodel, werden aber erlebnispädagogisch verstärkt.
Erlebnispädagogik Tag:
Einen Tagesausflug mit dem Ziel der Gruppenbildung. Hier gibt es über 100 Möglichkeiten in unserer Umgebung an Aktivitäten. Das Tagesprogramm wird der jeweiligen Gruppe und Zielsetzung zugeschnitten.
Soziale Schülerämter:
Schülerämter gibt es in jeder Schule. Klassensprecher, Schulsprecher, Tafeldienst, Mülldienst und noch viele mehr. Für die meisten Schulen sind soziale Schülerämter ein neuer Begriff. Ich würde hier auch die Klassensprecher mit rein nehmen.
Was sind soziale Schülerämter? Es sind Ämter, die aus ausgewählten Schülern bestehen, die für eine soziale Gerechtigkeit an der Schule eingesetzt werden. Viele Pädagogen bekommen, bei diesem Gedanken, ein flaues Gefühl im Magen. Kann es leicht sein, dass Schüler zu viel Macht bekommen oder von anderen Schülern nicht anerkannt werden. Dies wird in Einzelfällen abgewogen, ob eine Schule schon soweit ist, dass man soziale Schülerämter einführen kann.
Zur Arbeitsweise und Ernennung von Schülerämtern:
Diese Ämter werden nicht wie bei Klassensprecherwahlen demokratisch gewählt, sondern sie werden von Lehrern dazu ernannt.
Diese Ämter sind auch keine selbst Läufer, sondern müssen von erfahrenen Pädagogen mit Fingerspitzengefühl begleitet werden.
Es werden Schüler ausgewählt, die über ein hohes Maß an sozialer Intelligenz verfügen, diplomatisch sind und einen natürlichen hang zu Harmonie, Gerechtigkeit und Frieden haben. SKTK –Trainer können bei der Auswahl helfen!
Die Schüler werden intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet!
Welche Schülerämter gibt es?
1. Schlichter
Wie aus dem Begriff hervorgeht, sollen diese Ämter bei Streitigkeiten zwischen zwei Kindern Schlichten und Vermitteln. Sie können auch zur Pausenaufsicht hinzugezogen werden um Streitigkeiten im Ansatz zu unterbinden. Der Schlichterspruch ist bindend für die Schüler, es sollten Konsequenzen drohen, bei nicht Beachtung. Die Anzahl der Schlichter ist unbegrenzt.
2. Schulrichter
Es kann sinnvoll sein über ein so genanntes Schulgericht nach zu denken. Hier wird ein Schulrichter eingesetzt, der für Streitigkeiten verantwortlich ist, die entweder nicht zu Schlichten waren, oder andere Konsequenzen fordern. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht jede Kleinigkeit verhandelt wird, sondern nur zugelassene Fälle. Ein Richterspruch sollte von allen Seiten akzeptiert werden.
Schülerverhandlungen können im Klassenverband abgehalten werden, oder im Schulverband.
Ich betone es noch mal. Diese Ämter müssen intensiv begleitet, unterstützt und geschult werden. Sie dienen nicht dazu Lehrer überflüssig zu machen, sondern Kindern soziale Verantwortung zu lehren. Es wird für die Schule ein Segen sein.
Wenn sie ein Schulgericht oder schlichter Amt erführen wollen führen wir eine spezifische Schulung der Lehrer durch!
Bitte haben sie Verständnis, dass wir das Konzept zum Schutz nur kurz beschreiben und nicht näher auf jedes Detail konkreter Methoden und Lehrinhalte eingehen können!
Zu Fragen wenden sie sich Bitte an die Kontaktadresse!